Sie ist bildhübsch und scheint das perfekte „Instagram-Leben“ zu führen: Mode- sowie Reise-Bloggerin Rianne Meijer liebt es ihr Leben in zahlreichen Bildern festzuhalten. Dazu nutzt sie die allseits beliebte Social-Media-Plattform Instagram, um ihre Fotos mit der Welt zu teilen. Mit einer unübersehbaren Vorliebe für Streifen und Blumen sowie einem leichten Drang zu Pullovern mit großen Slogans drauf, überzeugt der Stil der süßen Holländerin nicht nur uns, sondern auch ihre 289.000 Follower.

Das aber nicht alles Gold ist, was glänzt, zeigt Rianne regelmäßig in ihren beliebten „Reality vs. Instagram-Postings“. Mit diesen Bildern demonstriert Rianne, wie es wirklich hinter den meist doch sehr gestellten Instagram-Fotos aussieht. Und, dass auch sie nur ein ganz normales, etwas tollpatschiges Mädchen ist, das ihre ganz eigenen Problemzonen sowie eine große Liebe für das Essen hat. Seit nun einem Jahr hat sie ihre Instagram-Karriere zum Vollzeitjob gemacht und genau aus diesem Grund haben wir das Gespräch mit Rianne gesucht. In unserem Interview beantwortet sie uns einige Fragen und wir reden mit ihr über ihre ganz persönlichen Instagram-Tipps.

Wann hast du angefangen Instagram zu nutzen und dir dein eigenes Profil erstellt?

Ich habe 2013 mit Instagram angefangen, aber mich erst drei Jahre später dazu entschieden, mein Profil auszubauen sowie dieses geschäftlich zu nutzen.

Welche Auswirkungen haben die Sozialen Medien auf deine Karriere?

Eine Menge – ich meine, nur dadurch existiert überhaupt meine Karriere. Es gibt dir eine unglaubliche Möglichkeit, dich mit Leuten aus der ganzen Welt zu verbinden. Und nur durch die Sozialen Medien habe ich die Möglichkeit bekommen, mir eine ganz eigene Community aufzubauen. Nur so kann ich jetzt mit so tollen Menschen sowie Firmen zusammenarbeiten.
„Am Wichtigsten ist es doch etwas zu haben, was einen aus der Menge hervorstechen lässt. Es muss ja nichts Großes sein, einfach nur eine Sache, die dich von den anderen unterscheidet.“ Rianne Meijer

Kannst du uns ein paar Tipps bezüglich Instagram geben? Was hast du über die letzten Jahre gelernt?

Ich habe gelernt auszuprobieren und meinen ganz eigenen Weg zu finden. Es gibt so viele Menschen da draußen, die alles geben, um „es zu schaffen“. Aber ich glaube, dass das Wichtigste ist, seine eigene Nische zu finden. Nur so hebt man sich von der Masse ab. Es muss nichts super außergewöhnliches sein, nur etwas, was dich auszeichnet sowie dir einen Wiedererkennungswert verschafft. Und neben all dem – probier dich aus und gib nicht auf. Es passiert nichts von heute auf morgen und du wirst mit Sicherheit nicht über Nacht zum Instagram-Star.

Wie lange hat es bei dir gedauert, bis du Instagram in Vollzeit betreiben konntest?

Es hat ein Jahr gebraucht, bis ich meinen Job kündigen sowie mich komplett auf Instagram fokussieren konnte. Das ist nun genau ein Jahr her und die bisher beste Entscheidung in meinem Leben gewesen.

Würdest du sagen, dass es einen Konkurrenzkampf zwischen euch Blogger sowie Influencern in Amsterdam gibt? Oder hast du durch deinen Job eher neue Leute kennengelernt und Freunde gefunden?

Die Leute hier in Amsterdam sind großartig. Natürlich wird es immer einen kleinen „Wettkampf“ untereinander geben, aber den gibt es ja auch in allen anderen Branchen. Aber im Großen und Ganzen ist die Stimmung hier in Amsterdam toll. Wir kennen uns alle untereinander, sodass wir auf den verschiedenen Events immer eine Menge Spaß zusammen haben. Wir wollen alle das Beste für den anderen und natürlich habe ich auch super viele sowie nette, neue Leute kennengelernt.

Welche Kanäle pflegst du noch neben deinem Instagram-Profil?

Ich nutze YouTube! YouTube macht mir großen Spaß und verbindet mich mit meinen Followern noch etwas mehr als es Instagram tut. Es ist einfach ein bisschen mehr als „nur“ ein Foto, was ich echt gerne mag.

Du hast erst vor kurzem in einem deiner Vlogs bekannt gemacht, dass du deinen vorherigen Job gekündigt hast. Wie kam es zu dieser Entscheidung und was hat sich seither verändert?

Ja, ich habe meinen Job im September gekündigt, nachdem ich einen Vertrag in einer Social-Media-Agentur unterschrieben hatte. Dieser Vertrag war vorerst für drei Monate aufgesetzt und gab mir eine gewisse finazielle Sicherheit. In diesem Moment habe ich nur gedacht: „Ok, ich habe nun diesen Vertrag, ich bin die nächsten drei Monate abgesichert, probieren wir es aus!“. Und ich bin so glücklich, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Mein Leben hat sich seither komplett verändert. Ich bin mein eigener Chef. Das kann manchmal auch eine kleine Herausforderung sein, aber lässt mich in ganz vielen Punkten wachsen.

Wie planst du deine Social-Media-Accounts in der Zukunft auszubauen?

Ich bin immer darauf bedacht, meinen Content sowie mein Profil auszubauen, um somit nicht langweilig zu werden. Aktuell versuche ich mich an verschiedenen Kameras und probiere noch mehr persönliche Dinge sowie Ereignisse aus meinem Leben zu posten. Ich glaube, der Mix aus Mode sowie den eher persönlichen, familiären Themen ist ganz gut und das möchte ich weiterhin ausbauen.

Zu guter Letzt, hast du spannende Projekte in naher Zukunft geplant, die du mit uns teilen kannst?

Oh jaaa. Da wird etwas sehr Aufregendes kommen. Zu viel kann ich noch nicht verraten, aber ich werde meine ganz eigene Firma launchen. Ich kann es kaum abwarten, euch bald mehr zu erzählen.
Auch wir können es kaum abwarten, mehr über Riannes Projekte zu erfahren. Aber in der Zwischenzeit werden wir uns über ihren Instagram- sowie YouTube-Kanal auf dem Laufenden halten. Solltet ihr ebenfalls neugierig geworden sein, wie es bei ihr wohl weitergeht, dann schaut unbedingt bei Rianne vorbei.

 

*Aktuelle Zahlen zum Redaktionsschluss

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