Aaron Benitez und Prinz Michael sind die Stars des YouTube und Facebook Kanals AaronsAnimals, der mit seinen kurzweiligen Videos Menschen weltweit unterhält. Ob man Katzen liebt oder eher ein Hundemensch ist, man kann sich das Grinsen bei den Eskapaden der beiden einfach nie verkneifen. Mit seinem Entertainment-Kanal ist Aaron aber kein Neuling bei YouTube. Sein erster Account von 2010, thevfxbro, zählt immernoch 281.000 Fans, obwohl das letzte Video schon über zwei Jahre alt ist. Das Wissen über Animationen was er hier preisgab, hat Aaron mit auf seinen neuen Kanal genommen und sich mehr Spielraum für seinen eigenen Humor eingeräumt. Inzwischen spielt er oft einen Part in seinen eigenen Videos und setzt Prince Michael, den eigentlichen Star, perfekt in Szene.

Wir waren neugierig auf den Mann vor und hinter der Kamera und haben Aaron zum Interview gebeten. Er hat uns seine Sicht auf Social Media und das Influencer-Dasein sowie seine Pläne für die Zukunft mitgeteilt.

Aaron, danke für dieses Interview. Du bist ein extrem talentierter sowie vielbeschäftigter Mann und auf vielen Social Media Plattformen unterwegs – wenn du dich und deine Arbeit in ein, zwei Sätzen beschreiben müsstest, was würdest du sagen?

Ich habe einen Hintergrund in visuellen Hollywood-Effekten, den ich nutze, um unterhaltsame Videos mit meinen Katzen zu machen.

Durch deine witzigen und kreativen Katzenvideos kennen dich die meisten, du bist aber schon ein alter Hase auf YouTube. Mit deinem ersten Channel thevfxbro bist du 2010 online gegangen und hast Tutorials für Adobe After Effects hochgeladen. War der Wechsel eine bewusste Entscheidung, um mehr Leute zu erreichen oder gab es einen anderen Grund?

Ich hatte das Gefühl, dass ich der VFX-Welt schon alles gezeigt hatte, was man machen kann, ohne Hunderttausende für Schnittplätze und Darsteller auszugeben. Ich wollte meine Leidenschaft in einer Art und Weise leben, dass ich Geschichten erzählen kann für Leute außerhalb der VFX-Gemeinschaft. Ich war schon dabei, mit einem ausgestopften Stofftier Vines zu kreieren, die mir Spaß machten und den Leuten gefielen.

Du bist auf Facebook, YouTube und Instagram gleichzeitig erfolgreich. Welche Plattform ist dein Favorit und warum?

Unser größtes Publikum ist auf Facebook, was mir gefällt, weil die Top-Kommentare als erstes sichtbar sind. Ich habe auch festgestellt, dass wir auf Facebook die engagiertesten Fans haben und hier die meisten Möglichkeiten haben, mit ihnen zu kommunizieren.

Was sind deine wichtigsten Werkzeuge beim Arbeiten, dein Minimum, um den nächsten viralen Hit zu produzieren?

Mein Laptop, meine Kamera und Prince Michael natürlich!

Aaron, Influencer sind längst gang und gäbe in den Staaten: In Deutschland sieht die Lage anders aus, es gibt noch viele Kontroversen. Hast du mit den Inhalten mancher deiner Videos schon negative Erfahrungen gemacht oder ist die Reaktion einhellig positiv?

Viele Leute haben gemischte Gefühle zu unseren Videos, weil Katzen polarisierende Tiere sind. Ich glaube, wenn wir virale Hundevideos machen würden, hätten die Leute eine andere Sicht auf was wir tun.

Aktiv und im Gedächtnis der Leute zu bleiben wird als extrem wichtig angesehen für Influencer. Du hingegen lädst vergleichsweise selten Videos hoch und bleibst trotzdem relevant für deine Fans. Wie ist deine Einstellung dazu?

Ich wünschte, ich könnte mehr Videos hochladen, aber unsere Videos nehmen viel Zeit in Anspruch, insbesondere in der Produktion und der Nachbearbeitung.

Was war deine spannendste Kooperation bis jetzt?

Meine Arbeit mit Disney war klasse, weil wir bei der Zootopia Premiere dabeisein konnten.

Was können wir in Zukunft von dir erwarten? Hast du große Pläne, gibt es vielleicht bald noch einen YouTube Kanal von dir?

Wir hoffen, eines Tages eine Show im Fernsehen zu haben!


Ob es in der Zukunft nun eine TV-Show wird oder weiterhin der wachsende Erfolg auf den sozialen Netzwerken, wir freuen uns auf jeden Fall auf die weiteren Abenteuer von Aaron und Prinz Michael!

 

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