Dass Nadine Horn und Jörg Mayer uns regelmäßig mit leckeren veganen Rezepten umhauen, wissen wir bereits von ihrem Foodblog Eat this!  – dass ihre Kochbücher genauso Bestandteil unserer täglichen Essensplanung sein sollten, davon konnten wir uns jetzt eigenhändig überzeugen. Wir haben uns Vegan Street Food genauer angeschaut und möchten euch heute einen Einblick in das deutschsprachige Kochbuch geben. Vielleicht kann unser Review die ein oder andere Kaufentscheidung beeinflussen – oder aber überzeugen, dass die vegane Küche durchaus ansprechende Rezeptideen liefern kann.

Die Aufmachung

Vegan Street Food besticht auf den ersten Blick nicht nur mit dem Cover, sondern vor allem mit den ansprechenden Fotos der über fünfzig Rezepte. Passend zum Thema Street Food sind die Fotos alle in einem eher rustikalen Stil aufgenommen und mit einem Vintage-Flair bearbeitet worden. Jedes Rezept wird auf einer eigenen Doppelseite und mit einem individuellen Bild gezeigt. Street Food authentisch dargestellt – das bedeutet, dass wir auch Essen auf der Hand sehen, perfekt-unperfekt und locker angerichtet. Bereits beim ersten Durchblättern bleibt man sicherlich bei dem ein oder anderen Rezept hängen, das allein durch seine tolle Optik unser Interesse weckt.

Der Inhalt

Der Name ist Programm. In diesem Kochbuch finden wir kein Sammelsurium an bunt gemischten veganen Rezepten, sondern eine ordentlich sortierte Auswahl an gesunden Fast-Food-Alternativen, wie wir sie an Food Trucks erhalten. Zunächst geben uns Nadine Horn und Jörg Mayer eine Einführung in die Geschichte des Street Foods und legen zudem dar, wie sich Veganismus im Laufe der Zeit seinen Weg in die Mitte der Gesellschaft, vor allem auf die Speisekarten der Food Trucks gebahnt hat. Mindestens eine pflanzliche Alternative finden wir mittlerweile zwischen klassischen Wraps und Burgern.

Das Buch teilt sich in diejenigen Kategorien auf, die uns von Food-Truck-Festivals bekannt sind: Tacos, Wraps, Bowls, Burger, Sandwiches und Fingerfood. Abgerundet wird das Angebot an Rezepten durch eine Auswahl an Saucen zum Selbermachen und Anleitungen, wie wir die Tacos und Burgerbrötchen direkt auch noch selbst zubereiten können. Fast Food in gesunder Form – mit diesem Kochbuch lernen wir, wie das geht. Wem bei der Durchsicht der Rezepte die ein oder andere unbekannte Zutat begegnet, der wird im Glossar über Art und Herkunft aufgeklärt und bekommt zudem noch Tipps, wo man abseits unserer klassischen Supermärkte fündig wird.

Unser Fazit

Wir haben uns nicht nur optisch von Vegan Street Food beeindrucken lassen, sondern haben auch die Rezepte auf Herz und Nieren getestet. Für die heutige Buchvorstellung haben wir uns entschieden, euch das Cover-Rezept und gleichzeitig einen unserer Favoriten schmackhaft zu machen: Mojitofu Tacos. Und dabei haben wir uns nicht lumpen lassen, denn auch die Tacos sind selbst zubereitet. Das ging nicht nur sehr schnell, es war auch unglaublich lecker – und hat Lust auf mehr gemacht. Neben mexikanischem Fingerfood und klassisch-amerikanisch inspirierten Burgern bekommen wir auch asiatische Speisen näher gebracht. Wir sind begeistert von der dritten von insgesamt bereits vier Veröffentlichungen des Eat this!-Duos aus Ulm und legen das Buch allen ans Herz, die eine pflanzliche Alternative suchen oder die sich bereits pflanzlich ernähren und nach kreativen und einfachen Rezepten stöbern, die viel Abwechslung versprechen.