Kimon Maritz ist der ultimative Beweis, dass Alter keine Rolle in der Umsetzung der eigenen Träume spielt, wenn man sein Talent und seine Leidenschaft gefunden hat. Der Schweizer Fotograf ist erst 17 Jahre alt und doch stehen seine Fotografien den Werken seiner Kollegen, die teilweise bereits Jahrzehnte in der Branche arbeiten, in nichts nach. Wir haben uns genauer mit Kimons Arbeiten beschäftigt und möchten euch heute einen Einblick in die Welt seiner ausgedehnten Landschaftsfotografien geben.

Mit vierzehn Jahren begann Kimon, zunächst eher als Hobby, mit der Fotografie, mit der er Momente einfing und Schnappschüsse machte – doch mit jedem Bild lernte Kimon dazu. Spätestens, als er an Weihnachten vor zwei Jahren seine erste richtige Kamera von seinen Eltern geschenkt bekam, wurde aus dem Hobby eine wahre Leidenschaft, die dem Gymnasiast zu seinem heutigen Nebenberuf verhalf. Mit der Schweiz als Heimatland hat Kimon zudem die beste Ausgangsbasis für großartige Landschaftsfotografien: Pittoreske, schneebedeckte Berge türmen sich über spiegelglatten, ruhigen Seen auf. Verschneite Straßenwindungen schlängeln sich durch beeindruckende Hügellandschaften. Hier lernte Kimon, die Natur und ihre verschiedenen Witterungen wertzuschätzen – und schließlich auch in bildlicher Form einzufangen.

Ein Familienurlaub in den USA verhalf Kimon zu einer anderen Art von Fotografie: Statt träumerischen Berg- und Schneelandschaften fand er in Arizona, Nevada und Kalifornien eher dürre Wüstenlandschaften vor, die sich mit ihrer typisch roten Färbung über Kilometer zogen. Aber auch mit diesen konträren Landschaftsbildern erzielte Kimon atemberaubende Ergebnisse. Besonders eindrucksvoll an seinen Fotos sind die Ruhe und Weitläufigkeit, die seine Aufnahmen ausstrahlen. Dank einer Zusammenarbeit mit dem Elektronik-Riesen Conrad Electronic kann Kimon für seine Aufnahmen eine Drone nutzen, die die einzigartigen Landschaften aus einem oft völlig neuen und überraschenden Winkel aufnimmt.

Die besonderen Perspektiven sind eines von Kimons Markenzeichen. Weiterhin achtet der Schweizer darauf, die Naturszenarien stets in einem besonderen Licht einzufangen. Er mag außergewöhnliche Witterungsbedingungen lieber als einen strahlend blauen Himmel und für das besondere Foto nimmt Kimon dabei auch lange Wanderungen und Bergaufstiege bei schwierigen Wetterlagen auf sich. Und seine Mühe wurde bereits belohnt: Mit einer Aufnahme der New York Skyline war er der jüngste Teilnehmer der Biennale Pratteln 2017, einer Kunst- und Kulturausstellung. Seine Fotografien wurden jedoch auch vorher schon auf Ausstellungen präsentiert und verkauft.

Neben der Landschaftsfotografie gibt es auf Kimons Website auch einen urbaneren Stil zu entdecken, der vor allem die Großstädte der USA widerspiegelt. Skyline-Aufnahmen in verschiedenen Lichtverhältnissen gehören genauso zum Repertoire wie Gebäudeaufnahmen aus spannenden Perspektiven. Seine Fotos, darunter auch die Aufnahmen seiner letzten Reise zu einem der fotogensten Ländern der Welt – Island -, teilt er neben seiner Website auch auf Instagram mit uns. Dort beschreibt er sich seiner 35.000-köpfigen Folgschaft als ‚Visual Storyteller‘ und damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Durch die weitläufigen Perspektiven und die Ruhe, die die Landschaften ausstrahlen, schreiben seine Fotos für jeden Betrachter eine ganz eigene Geschichte. Die großräumigen Aufnahmen lassen Raum für Fantasie und laden zum Träumen ein.

Immer häufiger arbeitet Kimon auch an kurzen Videos. Kleinere Sequenzen teilt er auf seinem Instagram-Account, ein größeres Werk ist für einen Musikclip entstanden. Sein Talent hat auch der Kamerahersteller Canon entdeckt und eine Partnerschaft aufgebaut. Kimon hat also inzwischen einige Kontakte geknüpft, sich ein Netzwerk aufgebaut und bekommt so die Unterstützung, seine Leidenschaft weiter zu verfolgen. Wir können nur erahnen, wie weit sein Talent den jungen Künstler noch bringen wird und sind gespannt, wie seine Fotografien mit ihm wachsen werden. Diese spannende Reise werden wir auf jeden Fall weiter begleiten.

 

*Aktuelle Zahlen zum Redaktionsschluss

Copyright: Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum von Kimon Maritz.