Wer durch den Blog Oh Honey Bakes stöbert, den erwarten dort vorranig zwei Dinge: verträumte und wunderschön dekorierte Fotos von süßen Gebäcken sowie ausschließlich glutenfreie Rezepte. Die sympathische Amerikanerin, die auf einer kleinen Farm in der Nähe von Seattle wohnt, teilt auf ihrem Blog sowie Instagram-Kanal in erster Linie ihre Leidenschaft für Kuchen und Torten.  Wir wollen uns heute die Arbeit von Tiffany Howard etwas genauer anschauen und nehmen euch dazu gerne mit…

Stell dich uns doch erst einmal vor und erzähl uns ein bisschen über dich.

Mein Name ist Tiffany und ich habe vor knapp drei Jahren meinen Blog Oh Honey Bakes gegründet – kurz nachdem ich nach Seattle gezogen bin. Aufgewachsen bin ich in Virginia, habe aber auch schon in anderen US-Staaten gelebt sowie auch einige Zeit in Sydney verbracht. Sesshaft bin ich nun auf einer kleinen Farm am Rande von Seattle geworden und lebe dort gemeinsam mit meinem Sohn, einem Hund, einer Katze sowie ihren vier Babys und 14 Hühnern.

Das klingt spannend. Wie sieht denn ein typischer Tag bei dir aus?

Unsere kleine Farm aus dem Jahre 1970 haben wir im vergangenen Herbst gekauft. Im Inneren des Hauses haben wir leider noch nicht allzu viel renoviert, dafür haben wir uns um unseren Garten gekümmert und neben ein paar Obstbäumen sowie Beeren auch viele Blumen gepflanzt. Ich bin zwar noch kein Experte in Bezug auf Gartenarbeit, aber man wächst mit seinen Aufgaben. Außerdem verbringe ich am Tag viel Zeit mit meinem Sohn und natürlich mit dem Backen.  

Wann hast du das erste Mal darüber nachgedacht, deinen eigenen Blog zu starten und warum?

Vor mehr als zehn Jahren habe ich mich in die Backkunst verliebt. Nachdem ich meinen Sohn bekommen habe, habe ich angefangen vermehrt Torten zu backen und Freunde haben mich immer wieder nach den Rezepten dazu gefragt. Als ich dann nach Seattle gezogen bin, hat mich eine Freundin  – Holly von „The Modern Proper“ – dazu gebracht, meine Rezepte online zu stellen. Ein wirkliches Ziel oder Erwartungen an die Sache hatte ich nicht, ich habe es einfach zum Spaß getan.

Wie lange braucht man denn, um eine professionelle Bloggerin zu werden?

Bin ich denn eine? Spaß! Aber mal im Ernst, ich habe bereits sechs Monate nach Veröffentlichung meines Blogs angefangen, professionell mit Firmen zu arbeiten. Damals konnte ich es kaum fassen, dass Firmen mich dafür bezahlen, dass ich backe sowie Fotos von meiner Leidenschaft mache. Ich bin ehrlich gesagt super dankbar für diese Möglichkeit und fühle mich jedes Mal geehrt, mit tollen Unternehmen der Branche zusammenzuarbeiten.

Wie würdest du deinen Content beschreiben?

Ich habe mich vor knapp einem Jahr auf eine komplett glutenfreie Ernährung umgestellt. Da meine Liebe für „over-the-top“-Torten nach wie vor existiert, habe ich angefangen glutenfreie Rezepte für jeden Tag und für besondere Anlässe zu entwicklen sowie diese auf meinem Blog zur Verfügung zu stellen. Denn ich wollte nicht nur das Kuchenrezept für den Geburtstag meiner besten Freundin mit der Welt teilen, sondern auch Rezepte, die ich für mich selbst auch unter der Woche umsetze. Außerdem versuche ich immer mit saisonalen Zutaten zu arbeiten.

Was glaubst du welche Auswirkungen die Sozialen Medien auf deine Karriere und auf Oh Honey Bakes haben?

Man kann meine Beziehung zu den Sozialen Medien als eine Art Hassliebe beschreiben. Ich liebe den Kontakt sowie den Austausch mit anderen Food-Bloggern und Liebhabern des Backens, aber ich verbringe ungern viel Zeit vor dem Bildschirm oder meinem Smartphone. Natürlich weiß ich die Möglichkeiten, die sich durch Instagram und Co. entsteht, sehr zu schätzen, aber ich bin gleichzeitig auch sehr vorsichtig, da sich schnell falsche Illusionen entwickeln können.

Hast du aktuell eine Lieblingstorte oder Zutaten, mit denen du viel arbeitest?

Hmm, ich glaube eine Kuchen oder eine Torte, die ich favorisiere, habe ich so nicht. Aber ich liebe Schokolade und aktuell alles was Sommerfrüchte beinhaltet. Davon bekomme ich nicht genug. 

Gibt es ein Werkzeug, auf das du in der Küche nicht verzichten kannst?

Meine Kitchen Aid. Ich habe sie vor zehn Jahren secondhand gekauft und sie funktioniert nach wie vor einwandfrei. Sie hat zwar auch ein paar Macken, aber das ist wie bei einem alten Radio – man muss nur wissen, an welchen Stellen man einmal kräftig drücken muss, um es wieder zum Laufen zu bringen.

Wenn auch ihr euch von Tiffanys süßen Verführungen inspirieren lassen wollt und auf der Suche nach leckeren, glutenfreien Alternativen seid, dann folgt ihr auf Instagram oder stöbert durch ihre Rezpete auf ihrem Blog. Wir wünschen euch viel Spaß dabei.

*Aktuelle Zahlen zum Redaktionsschluss

Copyright: Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum von Tiffany Howard.