Der Begriff DIY (Do It Yourself) lässt uns oft unbewusst an selbstgestrickte Socken oder kunterbunte Heimwerker-Projekte denken. Selten denken wir an trendige Möbelstücke, einfallsreiche Geschenkideen oder minimalistische Hausdekoration. Aber DIY bedeutet nicht, dass man zu den Häkelnadeln greifen oder sofort alles in bunten Farben anmalen muss. DIY kann stylish sein und sowohl optisch als auch funktional richtig etwas hermachen. Um das zu beweisen, möchten wir euch heute Homey Oh My vorstellen, einen amerikanischen DIY Home und Design Blog.

Gegründet wurde Homey Oh My im Spätjahr 2013 von Amy Kim, Content Creator und Stylistin aus Los Angeles. Schauen wir uns ihren Blog oder ihren Instagram-Account @homeyohmy an, erkennen wir schnell ihre Vorliebe für minimalistisches, skandinavisches Design. In ihren Fotos, die hauptsächlich in ihren eigenen vier Wänden entstehen, ist viel Weiß zu sehen, gepaart mit schwarzen Akzenten und natürlichen Grünpflanzen. Ihr cleaner, schnörkelloser Stil zieht sich nicht nur durch ihre Wohnung, sondern auch durch ihre Fotos und vor allem auch durch ihre DIY-Projekte.

Stundenlang könnte man sich durch ihre Project Gallery klicken und sich Inspiration holen. Kitschige Projekte sind hier fehl am Platz. Bei Amy finden wir Anleitungen für geometrische Holzrahmen, Seife im angesagten Marmor-Look und Servietten mit Palmenaufdruck. Gerade traditionelle Festlichkeiten wie Weihnachten, Ostern oder auch Halloween interpretiert Amy auf ihre  ganz eigene Weise, sodass sie zwischen den immer gleichen Fotos von rot-grüner Weihnachtsdekoration und bunten Ostereiern heraussticht. Sogar selbstgemachte Topflappen fügen sich bei Amy perfekt in das Gesamtbild ein.

Inhaltlich bietet Homey Oh My für jeden etwas an: Amy bastelt Schmuck, Aufbewahrungsgegenstände, kleine Möbelstücke, Modeaccessoires und verschiedenste Dekoration, aber sie gibt auch Anleitungen für Beautyprodukte, selbstgemachte Geschenkverpackungen und Dekoration für Festtage. Dabei kooperiert Amy oft auch mit Unternehmen, wie zum Beispiel einem Hersteller von Sprühfarben, eine Anbieter von Strukturpapieren oder einem Foto-Service.

This weekend's adventure: hanging out with my favorite non-human 🐾

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Die Marken sind so vielfältig, wie die angebotenen DIYs – und trotzdem erkennt man auf den ersten Blick niemals, dass ein Post bezahlt wurde. Nicht, weil Amy das nicht markieren würde, sondern weil die Produktplatzierungen makellos in den Posts eingearbeitet werden. Amy hat es verstanden, subtile und plakative Werbung zu vermeiden und stattdessen beworbene Produkte tatsächlich sinnvoll zu verwenden. Die Brands werden also nicht nur vorgestellt, sondern direkt in ihrem Anwendungsbereich demonstriert. Gemeinsam mit dem Fotoservice wird eine Anleitung zum Basteln einer hängenden Fotowand-Konstruktion gepostet und mit der gesponserten Sprühfarbe zeigt Amy, wie man aus alten Gegenständen kupferfarbene Blumenvasen kreiert.

Die DIYs der jungen Amerikanerin sind auch auf Pinterest unverkennbar – mit fast 55.000 Followern ihr stärkster Social Media Kanal. Bei fast jeder DIY-Suche trifft man recht schnell auf ein Foto, dessen Stil man sofort Homey Oh My zuordnen kann und auch die auf ihren Pinnwänden gesammelten Fotos anderer Quellen passen wieder perfekt in das Gesamtbild der Influencerin. Amy Kim hat es verstanden, Pinterest nach der beliebten 80/20-Regel zu befüllen: 80% fremder, aber passender, konsistenter Content, 20% eigene Fotos – und lockt so Amy immer neue Besucher auf ihren Blog.

Ihre Bilder stechen durch ihre Klarheit und Modernität heraus. Amy überzeugt uns immer wieder neu mit ihren kreativen Ideen, ihrem skandinavischen Stil und ihrer Fähigkeit, Trends in DIYs zu verpacken. Aber nicht nur uns hat sie in ihren Bann gezogen:  Magazine wie Cosmopolitan und Harper’s Bazaar haben Amy, ihr Zuhause und ihre DIYs gefeatured. Homey Oh My ist für alle DIY-Liebhaber eine klare Empfehlung.

 

*aktuelle Zahlen zum Redaktionsschluss

Copyright: Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum von Amy Kim / Homey Oh My